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Schneesperling
Art der Passeridae

ad.
ad. Männchen

Die Handschwingen sind tief dunkel schwarzbraun bis dunkelbraun gefärbt mit einer leichten dunkelbraunen Säumung der Innenfahne. Die Spitzen sind gräulich braun aufgehellt. Die Außenfahne besitzt eine sehr feine helle Kontur. Diese ist an einer einzelnen Feder jedoch nur schwer zu erkennen. Ab den inneren Handschwingen zeigt sich der Weißanteil im Flügel. Beginnend im oberen Teil der Innenfahne vergrößert sich proximal ein weißes Feld, welches sich auf den Armschwingen über die komplette Feder erstreckt. Hier ist oft nur die Basis dunkelbraun gefärbt. Die Schwirmfedern variieren im Weißanteil, sind jedoch zu einem großen teil braun gefärbt mit einer gräulichen Innenfahnensäumung und gelbbraunen Spitzensäumen.

Die Steuerfedern variieren in ihrem Weißanteil. Der Weißanteil erhöht sich im Steuer nach außen. Die äußersten Steuerfedern können rein weiß gefärbt sein. Die restlichen besitzen eine schwarzbraune Spitze und eine graubraune Basis. Im inneren Steuer können auch weitere braune Flächen enthalten sein. Die S1 ist größtenteils dunkelbraun gefärbt mit einer verwaschenen weißbraunen Kontur.

Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel 103.0 - 111.0mm n=3
H8 (100%)
Armschwinge 9 pro Flügel 66.5 - 68.5mm n=3
A1 (33%) A1=A2=A7 (33%) A1=A2 (33%)
Steuerfeder 12
78.5 - 84.0mm n=2
S5 (50%) S4=S5=S6 (50%)
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/längste H Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex
115 - 125mm n=13 33 - 41% n=12 35 - 39% n=3 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 115 - 125mm n=13

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 33 - 41% n=12,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



Länderzuweisungen

Sperlingsvögel

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt