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Kronenadler
Stephanoaetus coronatus
Art der Accipitridae


Abb.. 866 juv. © Sylvia Urbaniak

Abb.. 864 © Sylvia Urbaniak

Abb.. 865 © Sylvia Urbaniak
ad.
3. KJ Männchen

Der Kronenadler besitzt sehr runde Flügel im Vergleich zu anderen Adlern, was sich in den Verengungen der Handschwingen und an den Längenunterschieden bemerkbar macht. Die Handschwingen sind hellgrau bräunlich gefärbt mit einem rein weißen Innenfahnensaum und meist auch einer weißen Federbasis. Die Spitze ist schwarzbraun gefärbt. Vom Kiel in die Fahnen hinein laufend zeigen sich schwarzbraune keilförmige Querbinden, meist jedoch nur zwei oder drei pro Schwinge (Die Spitze nicht mitgerechnet). Die Handschwingen H3 oder H4 bis H9 besitzen eine partielle Verenung der Außenfahne. Die Außenfahne der H10 ist vollständig verengt. Verengungen so weit in den Flügel hinein sind bei Greifvögeln eher die Seltenheit. Die Armschwingen sind den Handschwingen sehr ähnlich. Es zeigt sich wieder die graubräunliche Grundfärbung mit drei bis vier schwarzbraunen Querbinden. Die oberste bildet eine Subterminalbinde. Auf den Schirmfedern kann das Bindenmuster zu einem gleichmäßigeren Braunton mit angedeuteten Streifen verschwimmen oder genauso definiert wie auf den restlichen Armschwingen wirken (vorallem bei hellen Exemplaren). Die Steuerfedern sind relativ groß und in der Grundfärbung etwas heller als Hand- und Armschwingen. Darauf zeigen sich schwarzbraune Querbinden mit fleckigen Ausläufen nach oben und unten, welche in ihrer Anzahl nach außen im Steuer zunehmen. Die S1 ist meist basal sehr weit einfarbig schwarzbraun gefärbt mit wenigen graubraunen Querbinden oder zu Flecken eingeschlossenen Aufhellungen. Juvenile Vögel besitzen blassere und hell gesäumte Flügeldecken. Längste Handschwinge ist die H5 oder H6.

Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/längste H Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex
461 - 531mm n=5 20 - 24% n=4 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 461 - 531mm n=5

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 20 - 24% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1


ad. Weibchen
immat.
2. KJ Männchen
ad. Männchen

Länderzuweisungen

Greifvögel

Verbreitung

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    Anhang II
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    Anhang B
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt