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Fitis
Phylloscopus trochilus
Art der Phylloscopidae

Der Fitis und sein naher Verwandter der Zilpzalp sind sich sehr ähnlich, können jedoch auch anhand des Gefieders unterschieden werden. Die Schwingen und Steuerfedern des Fitis sind mittelgrau-braun gefärbt. Auf der Außenfahne der Hand- und Armschwingen findet sich eine gelbgrüne Kontur. Diese ist auf den äußeren Handschwingen sehr schmal und stark abgegrenzt und wird proximal breiter und verschwommener. Sie ist meist etwas stärker ausgeprägt als beim Zilpzalp. Der innere Flügel ist generell etwas heller als die äußeren Schwingen. Auf der Innenfahne findet sich ein weißbrauner Kontursaum. Auf der Außenfahne der Steuerfedern findet sich die gleiche gelbgrüne Kontur wie auf den Schwingen.

Im Vergleich zum Fitis besitzt der Zilpzalp einen etwas runderen Flügel. Die längste Handschwinge variiert stark. Der Flügel ist an der Spitze stärker gefingert. Dies äußert sich in einer Außenfahnenverengung der H5, welche beim Fitis fehlt. Meist ist die H5 länger als die H8. Durch den spitzeren Flügel des Fitis ist bei diesem die H5 meist kürzer als die H8.

Nummer längste Längenverteilung der längsten Handschwinge kleinstes Individuum größtes Individuum
Handschwinge 10 pro Flügel 52.5 - 62.5mm n=18
H7 (50%) H7=H6 (17%) H6 (17%) H8=H7=H6 (11%) H6=H7 (6%)
5142 1549
Armschwinge 9 pro Flügel 43.0 - 50.0mm n=18
A1 (89%) A1=A2 (11%)
5142
Steuerfeder 12
48.5 - 62.5mm n=13
S4 (31%) S4=S5 (15%) S5 (15%) S3=S4=S5 (15%) S5=S4 (8%) S3=S4 (8%) S3 (8%)
5142
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/ längste H Verhältnis Handflügel-/ Handschwingenindex
56 - 72mm n=29 21 - 29% n=27 16 - 21% n=17 ⌀113% Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 56 - 72mm n=28
Featherbase: 67 - 67mm n=1

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 21 - 29% n=27,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



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Quelle: IUCN 2025. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2025-1 <www.iucnredlist.org>
Datenerhebung: |

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Unterarten

Verbreitung

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt