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Kubaflamingo


© Nekane Manjón Navarro
ad. Männchen

Der Kubaflamingo ist einer der häufigen un großen Vertreter der Ordnung der Flamingos. Im Pracht kleid kann seine rote Färbung kräftiger als die des Rosaflamingos ausgeprägt sein. Die Hand- und Armschwingen sind schlicht schwarzbraun gefärbt. Der Kiel ist an der Basis cremefarben und geht dann in ein schwarzbraun über. Die Handschwingen H9 und H10, H8 teilweise undeutlich, besitzen eine partielle Verengung der Außenfahne. H11 ist vollständig verengt. Die Steuerfedern, GrHd, GrAd und sämtliche weitere Oberflügeldecken sind je nach Farbstoffsättigung in den Federn weiß-blassrosa bis hin zu leuchtend rot gefärbt. Die Färbung auf der Außenfahne ist dabei immer dominierend. Die Unterflügeldecken sind die wie Schwingen schlicht dunkel gefärbt. Die Geschlechter lassen sich anhand des Gefieders nicht unterscheiden. Für einen gezielten Vergleich der Flamingoarten liegen uns noch nicht genügend Belege vor.

Nummer längste
Handschwinge 11 pro Flügel ca. 325.5mm n=1
H9 (100%)
Armschwinge 26 pro Flügel ca. 285.5mm n=1
A23 (100%)
Steuerfeder 14
ca. 172.5mm n=1
S1 (100%)
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/längste H Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex
388 - 442mm n=5 47 - 47% n=4 35 - 35% n=1 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 388 - 442mm n=5

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 47 - 47% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



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Länderzuweisungen

Flamingos

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    Anhang II
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    Anhang A
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    streng geschützt