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Rosaflamingo

juv.
ad.

Die Hand- und Armschwingen des Rosaflamingos sind dunkel schwarzbraun gefärbt. Entgegen seinem Namen findet sicher gerade in den Schwingen keinerlei rot oder rosa. Die Handschwingen H8 und H9 (H7 und H6 teilweise sehr undeutlich) sind im oberen Teil der Außenfahne verengt. Auf den H9 und H10 findet sich ebenfalls eine deutliche Verengung der Innenfahne (auf H7-H8 teils undeutlich).

Die GrHd sind weiß bis leuchtend rot gefärbt, im Jugendkleid weiß mit einer dunklen Spitze, ebenso die Alula und die GrAd. Die Unterflügeldecken sind relativ lang und besitzen eine rosa bis lachs-Farbton. Juvenilen Vögel fehlt gänzlich der rote Farbton. Die meisten Körperpartien sind grau gefärbt. Die Flügeloberseite teilweise schmutzig dunkelbraun. Die Schwingen sind etwas blasser dunkelbraun.

Die Steuerfedern sind relativ unscheinbar und besitzen meist eine ähnliche Färbung wie die Flügeldecken. Sie sind nur ungefähr halb so lang wie die längste Handschwinge und sind so schon fast rudimentär.

Allgemein zur Ordnung der Flamingos

Die rosa bis teils kräftig rot-orange gefärbten Federn des Flamingos erhalten ihre Färbung durch rote Farbstoffe (Carotinoide), welche sie mit ihrer Nahrung zu sich nehmen. Dadurch ist auch zu erklären, dass frei lebende Flamingos oft deutlich blasser, teils komplett weiß, gefärbt sind, als Vögel, welche sich in Zoos befinden. Vögel in Zoos werden durch ein reiches Nahrungsangebot möglichst farbig gehalten, um auch den ästhetischen Faktor für die Besucher möglichst hoch zu halten.

Feder Nummer längste
Handschwinge 11 pro Flügel 277.5 - 297.0mm n=4
H9 (100%)
Armschwinge 26 pro Flügel 195.0 - 253.0mm n=3
A23 (33%) A22 (33%) A1 (33%)
Steuerfeder 12
Keine Daten verfügbar
Anmerkungen zu Vermessungsdaten

Anzahl der Individuen n

Für die Statistik der längsten Federmaße verwenden wir nur die Daten von Vögeln, bei denen die größten Federn vorliegen. Eine abgebrochene, fehlende oder im Wachstum befindliche Feder, welche potentiell die längste sein könnte disqualifiert das Individuum für die Vermessung. Ebenso werden keine Hybriden in die Statistik eingerechnet. Vögel verschiedenen Alters (z.b. junge und adulte Spechte), Geschlechts (z.b. männlicher und weiblicher Sperber) und Unterarten werden jedoch gleichermaßen im Diagramm genutzt und können so zu einem sehr großem Variationsbereich führen. Je größer die Anzahl an vermessenen Individuen ist, desto genauer ist die Angabe des Variationsbereichs. Sehr kleine Datensätze von einem oder nur ein paar Vögeln führen nur zu näherungsweisen Ergebnissen

Vermessungsmethode

Die Federn werden digital über den Scan vermessen. Dabei wird eine ventrale Krümmung der Federn für die Vermessung geradegezogen, eine kaudale Krümmung jedoch nicht! Vermessen wird vom Anfang der Spule bis zur größten Ausdehnung der Feder. Dies muss nicht immer zwingend der Kiel sein, sondern können (z.b. bei Ammern Armschwingen) auch die Federstrahlen sein. Besondere Ausprägungen wie z.b. die Wachsplättchen beim Seidenschwanz werden in der Vermessung ausgelassen.

Prozentangaben

Die Prozentangaben der einzelnen Federn wie z.b. H5 besagen wie groß der Anteil unter den Individuen ist, bei denen diese Feder die längste ihrer Art ist. Diese Angabe sollte immer in Verbindung mit der Gesamtanzahl der vermessenen Vögel betrachtet werden. Eine Angabe von 100% bei fünf Individuen ist keine Garantie dafür, dass diese Feder wirklich immer die längste ist.

ad.
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Länderzuweisungen

Flamingos

Schutzstatus

  • WA
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    nicht gelistet