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Fahlbürzelsteinschmätzer
Oenanthe moesta
Art der Muscicapidae


Abb.. 650 © Thomas Hochebner
ad. Weibchen
juv. Männchen

Der Fahlbürzelsteinschmätzer (Oenanthe moesta) ist im Vergleich zu seinen Verwandten der Gattung Oenanthe relativ farbenfroh gezeichnet. Zu betonen sind an dieser Stelle vorallem die orangebraunen Steuerfedern.

Die Hand- und Armschwingen sind graubraun mit einer deutlichen helleren Innenfahne. Diese ist auch weißlich gesäumt. Die dunklere Außenfahne besitzt eine sandfarbene Kontur. Die Spitze der Feder (ab den mittleren Handschwingen Richtung Armschwingen) besitzt eine sandfarbene, manchmal auch blass cremeweiße Spitze. Die inneren Armschwingen und Schirmfedern besitzen eine breitere sandfarbene bis beigebraune Säumung. Die Schirmfedern sind allgemein dunkler mit einer grauen Innenfahnenbasis.

Die Steuerfedern besitzen die für Steinschmätzer typische schwarze Binde. Diese ist ein wenig breiter als beim Steinschmätzer. Die Rest der Feder ist jedoch nicht einfarbig weiß sondern kräftig orange- bis rostbraun gefärbt (sehr ähnlich den Rotschwänzen Gattung Phoenicurus). Die Basis der Federn ist auf beiden Fahnen weiß aufgehellt.

Das Weibchen des Fahlbürzelsteinschmätzers ist etwas blasser gefärbt. Die Hand- und Armschwingen, als auch das Steuerendband sind teils gräulicher.

Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel ca. 76.5mm n=1
H6 (100%)
Armschwinge 9 pro Flügel 63.5 - 64.0mm n=2
A1 (50%) A1=A2 (50%)
Steuerfeder 12
67.5 - 69.0mm n=2
S3=S4=S5 (50%) S2=S3=S4=S5 (50%)
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/ längste H Verhältnis Handflügel-/ Handschwingenindex
84 - 96mm n=8 17 - 23% n=8 17 - 17% n=1 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 84 - 96mm n=8

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 17 - 23% n=8,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



Länderzuweisungen

rezent

Algeria · Egypt · Iraq · Israel · Jordan · Libya · Mauritania · Morocco · Saudi Arabia (Herkunft ungeklärt) · Syrian Arab Republic · Tunisia · Western Sahara ·
Quelle: IUCN 2025. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2025-1 <www.iucnredlist.org>
Datenerhebung: |

Sperlingsvögel

Verbreitung

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    nicht gelistet