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Jägerliest
Dacelo novaeguineae
Art der Halcyonidae


Abb.. 418 © Alexander Haase

Abb.. 754 © Jim Bendon
immat.

Der Jägerliest ist eine bekannte, große Art aus der Familie der Eisvögel. Die Handschwingen sind basal bis ungefähr zu Hälfte rein weiß gefärbt, die obere Hälfte besitzt eine dunkelbraune Färbung. Der Kiel ist bis zur Spule dunkel gefärbt. In den inneren Handschwingen verzerrt das Muster etwas und der Übergang zwischen Weiß und Braun wechselt von quer zu längs. Die Spitzen können fleckig weiß sein. Die Armschwingen sind ebenfalls dunkelbraun gefärbt mit einer größtenteils rein weiß gefärbten Innenfahne. Die Spitze kann weiß gerandet oder gefleckt sein, nutzt sich dadurch aber auch schnell ab. Die Schirmfedern sind etwas blasser gefärbt und der Übergang von braun und weiß ist verschwommener. Die Steuerfedern sind sehr charakteristisch für die Gattung Dacelo. Der basale Teil der Federn ist bis über die Hälfte beigebraun gefärbt und geht zur Spitze hin in ein reines Weiß über. Darüber finden sich deutliche, schwarz Querbinden, welche im Steuer nach außen etwas schmaler werden. Der basale Teil ist etwas fleckiger, an der Spitze sind die Querstreifen feiner und undeutlicher. Ein Vergleich der Arten Dacelo novaeguineae und weiblichen Dacelo leachii folgt an dieser Stelle.

Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel 173.5 - 183.5mm n=6
H6 (50%) H7 (33%) H5 (17%)
Armschwinge 17-18 pro Flügel 133.5 - 147.0mm n=6
A2 (50%) A3=A4 (17%) A3 (17%) A1 (17%)
Steuerfeder 12
165.0 - 170.0mm n=4
S2 (75%) S1 (25%)
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/längste H Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex
211 - 225mm n=7 26 - 30% n=4 18 - 22% n=5 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 211 - 225mm n=7

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 26 - 30% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



2. KJ Weibchen
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Beleggalerie

Länderzuweisungen

rezent

Australia · New Zealand (eingeführt) ·
Quelle: IUCN 2025. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2025-1 <www.iucnredlist.org>
Datenerhebung: |

Rackenvögel

Unterarten

  • D. n. novaeguineae

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    nicht gelistet