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Blaumeise
Cyanistes caeruleus
Art der Paridae

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1. KJ

Das Gefieder der Blaumeise ist eindeutig bestimmbar, da es keine ähnlichen Vögel in der gleichen Größe und Verbreitung gibt.

Die Hand- und Armschwingen sind dunkelgrau mit einer hellgrauen bis weißen Aufhellung der Innenfahne. Die Federn werden proximal heller und die Aufhellung der Innenfahne verschwimmt. Ab den inneren Handschwingen bis hin zu den Schirmfedern finden sich helle Spitzen auf den Federn. Auf den Schirmfedern sind diese am stärksten ausgeprägt. Die Außenfahne ist mittel- bis hellblau gefärbt und verläuft auf den äußeren Handschwingen parallel zur Außenfahnenverengung ins Weiße. H9 und H10 sind vollständig verengt und weisen dadurch kaum Blau auf.

Die Steuerfedern sind ebenfalls blau gefärbt. Die zentrale Steuerfedern S1 ist sowohl auf Innen- als auch auf der Außenfahne kräftig blau gefärbt. Auf den restlichen Federn ist die Innenfahne deutlich blasser. Auf der S6 findet sich zusätzlich eine weißgraue Kontur.

Männliche Blaumeisen tendenziell etwas größer, lassen sich jedoch durch die generelle Varianz nicht sicher bestimmen.

Feder Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel 55.7 - 62.0mm n=12
H5 (50%) H6 (50%)
Armschwinge 9 pro Flügel 46.9 - 53.0mm n=12
A2 (8%) A1 (92%)
Steuerfeder 12
53.5 - 60.0mm n=11
S4 (64%) S5 (18%) S3 (9%) S1 (9%)
Anmerkungen zu Vermessungsdaten

Anzahl der Individuen n

Für die Statistik der längsten Federmaße verwenden wir nur die Daten von Vögeln, bei denen die größten Federn vorliegen. Eine abgebrochene, fehlende oder im Wachstum befindliche Feder, welche potentiell die längste sein könnte disqualifiert das Individuum für die Vermessung. Ebenso werden keine Hybriden in die Statistik eingerechnet. Vögel verschiedenen Alters (z.b. junge und adulte Spechte), Geschlechts (z.b. männlicher und weiblicher Sperber) und Unterarten werden jedoch gleichermaßen im Diagramm genutzt und können so zu einem sehr großem Variationsbereich führen. Je größer die Anzahl an vermessenen Individuen ist, desto genauer ist die Angabe des Variationsbereichs. Sehr kleine Datensätze von einem oder nur ein paar Vögeln führen nur zu näherungsweisen Ergebnissen

Vermessungsmethode

Die Federn werden digital über den Scan vermessen. Dabei wird eine ventrale Krümmung der Federn für die Vermessung geradegezogen, eine kaudale Krümmung jedoch nicht! Vermessen wird vom Anfang der Spule bis zur größten Ausdehnung der Feder. Dies muss nicht immer zwingend der Kiel sein, sondern können (z.b. bei Ammern Armschwingen) auch die Federstrahlen sein. Besondere Ausprägungen wie z.b. die Wachsplättchen beim Seidenschwanz werden in der Vermessung ausgelassen.

Prozentangaben

Die Prozentangaben der einzelnen Federn wie z.b. H5 besagen wie groß der Anteil unter den Individuen ist, bei denen diese Feder die längste ihrer Art ist. Diese Angabe sollte immer in Verbindung mit der Gesamtanzahl der vermessenen Vögel betrachtet werden. Eine Angabe von 100% bei fünf Individuen ist keine Garantie dafür, dass diese Feder wirklich immer die längste ist.

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Beleggalerie

Länderzuweisungen

Sperlingsvögel

Schutzstatus

  • WA
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt