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Rohrweihe
Circus aeruginosus
Art der Accipitridae

ad. Männchen
Weibchen
1. KJ

Im Erwachsenenkleid besitzt die Kornweihe einen stark ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus.

Adulte Männchen

Die äußeren Handschwingen sind in der Basis der Innenfahne cremefarben bis weiß. Die restliche Feder ist schwarzbraun gefärbt und relativ einfarbig. Die Spitze ist noch dunkler gefärbt. Der Übergang zwischen weiß und dunkel kann unsauber gefleckt oder auch gleichmäßig sein. Die Inneren Handschwingen besitzen einen deutlich größeren Weißanteil in der Innenfahne. Die Außenfahne ist steingrau gefärbt. Die Färbung geht auch teilweise in die Innenfahne über. Die Spitze ist dunkel abgesetzt und grau eingefasst. Eine Bänderung ist oft nur sehr undeutlich oder angedeutet. Die Armschwingen sind ähnlich wie die inneren Handschwingen gefärbt. Die Schirmfedern sind deutlich dunkler schwarzgrau gefärbt, teilweise fleckig steingrau mit weißer Innenfahnenbasis. Die zentralen Steuerfedern sind gleichmäßig steingrau gefärbt mit einer bräunlicheren Spitze. Die restlichen Steuerfedern vergrößern nach außen immer weiter ihren Weißanteil. Die Außenfahne besitzt meist mehr Grau als die Innenfahne. Männliche Rohrweihen unterscheiden sich von Kornweihen durch deutlich dunklere Schirmfedern, eine wesentlich undeutlichere, teils sogar komplett verschwundene Bänderung oder dunkle Fleckung sowohl auf Schwingen als auch auf Steuerfedern und cremefarbenen Anteilen in den Weißbereichen.

Adulte Weibchen

Die Hand- und Armschwingen sind relativ einheitlich dunkelbraun gefärbt mit einem graubraunen Saum der Innenfahne. Die Steuerfedern sind einheitlich braun bis rötlich braun gefärbt. Ein guter Beleg fehlt an dieser Stelle noch.

Juvenile und immature Vögel

Juvenile Vögel können sowohl in Schwingen als auch in den Steuerfedern gleichmäßig dunkelbraun gefärbt sein ohne Anzeichen von Bänderung und ohne besondere Aufhellungen. Immature Weibchen zeigen in den Steuerfedern ab und zu auch eine leichte dunkle Bänderung. Die Aufhellungen von Hand- und Armschwingen können großflächig cremefarben sein.

Feder Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel 319.0 - 347.0mm n=7
H7 (86%) H8 (14%)
Armschwinge 15-16 pro Flügel 196.0 - 220.5mm n=7
A1 (86%) A2 (14%)
Steuerfeder 12
241.5 - 275.5mm n=5
S2 (80%) S1 (20%)
Anmerkungen zu Vermessungsdaten

Anzahl der Individuen n

Für die Statistik der längsten Federmaße verwenden wir nur die Daten von Vögeln, bei denen die größten Federn vorliegen. Eine abgebrochene, fehlende oder im Wachstum befindliche Feder, welche potentiell die längste sein könnte disqualifiert das Individuum für die Vermessung. Ebenso werden keine Hybriden in die Statistik eingerechnet. Vögel verschiedenen Alters (z.b. junge und adulte Spechte), Geschlechts (z.b. männlicher und weiblicher Sperber) und Unterarten werden jedoch gleichermaßen im Diagramm genutzt und können so zu einem sehr großem Variationsbereich führen. Je größer die Anzahl an vermessenen Individuen ist, desto genauer ist die Angabe des Variationsbereichs. Sehr kleine Datensätze von einem oder nur ein paar Vögeln führen nur zu näherungsweisen Ergebnissen

Vermessungsmethode

Die Federn werden digital über den Scan vermessen. Dabei wird eine ventrale Krümmung der Federn für die Vermessung geradegezogen, eine kaudale Krümmung jedoch nicht! Vermessen wird vom Anfang der Spule bis zur größten Ausdehnung der Feder. Dies muss nicht immer zwingend der Kiel sein, sondern können (z.b. bei Ammern Armschwingen) auch die Federstrahlen sein. Besondere Ausprägungen wie z.b. die Wachsplättchen beim Seidenschwanz werden in der Vermessung ausgelassen.

Prozentangaben

Die Prozentangaben der einzelnen Federn wie z.b. H5 besagen wie groß der Anteil unter den Individuen ist, bei denen diese Feder die längste ihrer Art ist. Diese Angabe sollte immer in Verbindung mit der Gesamtanzahl der vermessenen Vögel betrachtet werden. Eine Angabe von 100% bei fünf Individuen ist keine Garantie dafür, dass diese Feder wirklich immer die längste ist.

juv. Weibchen
2. KJ Weibchen
ad. Weibchen
juv. Männchen
ad. Weibchen
Beleggalerie

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heimisch

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Greifvögel

Verbreitung

Schutzstatus

  • WA
    Anhang II
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    Anhang A
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    streng geschützt