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Königsbussard
Buteo regalis
Art der Accipitridae


© Jo Kuyken
ad. Weibchen

Der Königsbussard zeichnet sich dur einen recht hohen Weißanteil im Gefieder im Vergleich zu anderen Bussarden aus. Die Hand- und Armschwingen sind deutlich grauer bis silbriger als z.B. beim Mäusebussard. Verzerrte Querbinden finden sich größtenteils auf der Außenfahne und in der Innenfahne nur im Spitzenbereich. Die Terminalbinde kann zu einer unvollständigen Subterminalbinde reduziert sein. Die äußeren Handschwingen besitzen meist gar keine Querbänderung sondern sind in der Innenfahne größtenteils weiß und in der Außenfahne sowie im oberen Teil der Innenfahne schwarzbraun. Der sehr hohe Weißanteil findet sich auch in den GrHd und GrAd wieder. Die Steuerfedern juveniler Vögel sind auch zu einem großen Teil weiß gefärbt mit dunklen, teils fleckigen Querbinden im distalen Bereich. Um die Streifen sind die Federn bräunlicher. Adulte Vögel können in den äußeren Steuerfedern ebenfalls sehr kontrastreiche Querbänder - meist auf die Außenfahne beschränkt - besitzen. Die typische Zeichnung für Steuerfedern adulter Vögel ist weiß mit gleichmäßig "schmutzigen", braunen Säumen, stärker ausgeprägt auf der Außenfahne. Die Handschwingen H6-H9 sind in der Außenfahne partiell verengt, H10 vollständig. Längste Handschwinge ist meist die H7 oder H8.

Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel Keine Daten verfügbar
Armschwinge 17-18 pro Flügel ca. 248.0mm n=1
A3 (100%)
Steuerfeder 12
77.0 - 257.5mm n=2
S3 (50%) S1=S2 (50%)
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/längste H Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex
420 - 472mm n=5 38 - 42% n=4 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 420 - 472mm n=5

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 38 - 42% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



Länderzuweisungen

rezent

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Quelle: IUCN 2025. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2025-1 <www.iucnredlist.org>
Datenerhebung: |

Greifvögel

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    Anhang II
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    Anhang B
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt